Wärmeoffensive startet mit Tipps zum Bauen und Sanieren

11.6.2021 Landkreis Unterallgäu. Auf was muss ich achten, wenn ich mein Haus umfassend energetisch sanieren möchte? Wie baue ich nachhaltig und an den Klimawandel angepasst? Lohnt sich eine Solaranlage auf meinem Hausdach? Wo kann ich mich fachkundig beraten lassen und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Bürger am 4. und 11. Juli. Die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu lädt an diesen Sonntagen zu einer digitalen Informationsveranstaltung zum Bauen und Sanieren ein.

Zudem kann man sich ab 4. Juli um eine kostenlose Energieberatung für daheim bewerben. Mit den Angeboten startet eine mehrjährig angelegte Wärmeoffensive des Landkreises.

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Jeweils ab 10 Uhr können sich die Teilnehmer am 4. und 11. Juli bei Online-Vorträgen mit anschließenden Fragerunden rund ums Thema informieren.

Als Referenten und Ansprechpartner zur Verfügung stehen Mitarbeiter der Fachstelle für Klimaschutz, des Bayerischen Landesamts für Umwelt, vom Centralen Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk (C.A.R.M.E.N. e. V.), vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), von der Energieagentur Westallgäu und von der BSZ-Bauphysik GmbH.

Für die Vorträge ist eine Anmeldung über die Homepage der Fachstelle für Klimaschutz unter www.unterallgaeu.de/waermeoffensive erforderlich. Der Anmeldeschluss endet jeweils am Mittwoch vor den Veranstaltungssonntagen (30. Juni beziehungsweise 7. Juli). Außerdem kann man sich von 4. bis 16. Juli – ebenfalls über die oben genannte Seite – für eine kostenlose rund zweistündige Energieberatung bei sich zu Hause bewerben.

Zur Auswahl gibt es einen „Gebäude-Check“, bei dem die energetische Situation des Hauses unter die Lupe genommen wird, einen „Eignungs-Check Solar“ um abzuklären, ob das eigene Dach für eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage geeignet ist oder einen „Detail-Check“ zu einem spezifisch vom Kunden gewünschten Energiethema.

Die Beratungen werden möglichst zeitnah, jedoch spätestens bis November durchgeführt.

Die Checks werden vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bayern umgesetzt. Das Bundeswirtschaftsministerium trägt einen Großteil der Kosten. Die verbleibenden Kosten übernimmt die Fachstelle für Klimaschutz – jedoch für maximal 50 Checks.

„Schnell sein lohnt sich also“, sagt Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte. Sollte die maximale Beratungsanzahl bereits vor dem 16. Juli ausgebucht sein, wird das Anmeldeformular früher geschlossen.

Die Infotage „Bauen und Sanieren“ und die Energie-Checks sind die ersten Angebote für Bürger im Rahmen der Unterallgäuer Wärmeoffensive.

Ziel der Offensive ist es, Bürger, Kommunen und Unternehmen durch verschiedene Angebote zu motivieren und dabei zu unterstützen, den eigenen Wärmeverbrauch zu reduzieren beziehungsweise effizienter und klimafreundlicher zu gestalten.

Als mehrjährig angelegte Kampagne soll die Wärmeoffensive kontinuierlich um neue Bausteine erweitert werden.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.unterallgaeu.de/waermeoffensive zu finden unter oder telefonisch bei der Fachstelle für Klimaschutz zu erfragen unter Telefon (08261) 995-164.










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