Unterallgäuer Seniorenkonzept: Zwischenbilanz und neue Ideen

28.7.2014 Lndkreis Unterallgäu. Ob Wohnberatung oder „Rezept für Bewegung“, ob Quartiersentwicklung oder „Bürger unterstützen Senioren“: Um Senioren das Leben im Alter zu erleichtern, sind in den vergangenen fünf Jahren im Unterallgäu viele Projekte entstanden.

Im Rahmen einer „Expertenwerkstatt“ mit rund 50 Teilnehmern wurde jetzt auf über fünf Jahre Seniorenkonzept zurückgeblickt – und gleichzeitig bereits über neue Projekte diskutiert.

Ein großes Lob gab es bei der Veranstaltung von Sabine Wenng: „Das Unterallgäu ist in Bayern definitiv ganz vorne mit dabei. Hier wird das Seniorenkonzept nicht als Bericht, sondern als laufender Prozess begriffen.“ Sie muss es wissen: Wenng leitet die Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“ des bayerischen Sozialministeriums und hat deshalb einen genauen Überblick über alle Seniorenkonzepte, die in den vergangenen Jahren im Freistaat entstanden sind.

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Ein Rückblick: Im Jahr 2006 wurden alle Landkreise und kreisfreien Städte vom Freistaat dazu verpflichtet, sich über sogenannte seniorenpolitische Gesamtkonzepte auf die demografischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte einzustellen. Im Unterallgäu lag das Papier nach einer umfassenden Bürgerbefragung und wissenschaftlichen Auswertung Ende 2009 vor – und wurde von Beginn an mit Leben erfüllt. So sind insgesamt 14 Projekte aus sieben verschiedenen Themenfeldern entstanden. Seit gut zwei Jahren werde „mit Vollgas“ an den Projekten gearbeitet, blickte Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla zurück. Er bedankte sich – wie zuvor Abteilungsleiterin Dr. Maria Bachmaier – bei allen Ehrenamtlichen in den Gemeinden, die ihre Ideen und ihre Tatkraft engagiert einbringen.

„Das Unterallgäu hat in mehrerlei Hinsicht eine Sonderrolle“, stellte Wenng heraus. Der Landkreis habe nicht nur eine feste Koordinationsstelle geschaffen, sondern nehme immer wieder zusätzlich Geld in die Hand, um Projekte anzustoßen und voranzubringen. Dies sei nicht selbstverständlich. Bemerkenswert sei im Unterallgäu auch, wie viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Seniorenarbeit ins Boot geholt würden und harmonisch zusammenarbeiteten. Zudem werde versucht, möglichst viele Gemeinden landkreisübergreifend einzubinden.

Dies soll auch in Zukunft so gehandhabt werden: Bei der Expertenwerkstatt machten sich die Teilnehmer bereits Gedanken über künftige Ansatzpunkte. In drei neuen Arbeitsgruppen sollen die Themen „Mobilität und Nahversorgung“, „Ambulante Hilfen/Anlaufstellen“ und „Nachbarschaftshilfe“ bearbeitet werden.

Info: Wer sich für die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe interessiert, kann sich bis Mitte September an Hubert Plepla wenden – per E-Mail an hubert.plepla(at)lra.unterallgaeu.de oder unter Telefon (08261) 995-457. Alles rund um die Expertenwerkstatt findet man demnächst im Internet unter www.unterallgaeu.de/seniorenkonzept










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