Stromsparcheck für Haushalte mit niedrigem Einkommen

6.5.2015 Lindau (Bodensee). Im Durchschnitt können Haushalte mit einigen Stromspartipps und -tricks etwa 150 Euro jährlich einsparen.

Hinzu kommen noch Einsparungen beispielsweise durch den Austausch von alten Kühlgeräten und auch eine Reduzierung des Wasserverbrauchs ist durch den Austausch von Siebeinsätzen oder Duschköpfen recht einfach möglich.

Doris Zeh und Wilhelm Kofler, beides ausgebildete Energiesparhelfer, zeigen auf, wie leicht Stromsparen sein kann und bauen bei ihren Beratungen vor Ort auch gleich kostenlos Soforthilfen ein, zum Beispiel neue Lampen. Ermöglicht werden die Beratungen durch ein bundesweites Projekt – der „Stromsparcheck“ – das nun auch im Landkreis Lindau für Haushalte mit niedrigem Einkommen angeboten wird. Die Beratungen und Sofortmaßnahmen sind dank einer Förderung des Bundes, des Landkreises Lindau sowie den beiden Wohnungsbaugesellschaften GKWG und GWG als Sponsoren, kostenlos. Interessenten melden sich direkt beim Unternehmen Chance, bei dem die beiden Energieaparhelfer angestellt sind.

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Zu Projektbeginn gibt es einen ganz besonderen Bonus: die ersten zehn „stromfressenden Kühlschränke“, die durch ein energieeffizientes Gerät ausgetauscht werden, werden dank Spenden des Fördervereins für erneuerbare Energien und effiziente Energienutzung (FFE) sowie des Privatsponsors Klaus Rötele und dank eines Bonus des Bundes mit insgesamt 300 Euro bezuschusst. „Wir möchten mit diesem Projekt eine nachhaltige und dauerhafte Stromkostensenkung erreichen und die Eigenverantwortung stärken,“ so Steffen Riedel, der nicht nur Vorsitzender des Fördervereins ist, sondern auch Klimaschutzbeauftragter des Landkreises.

Auch Landrat Elmar Stegmann steht hinter dem Projekt: „Der Stromsparcheck ist Teil unseres Klimaschutzkonzepts. Denn mit einer Reduzierung des Strom- und Wasserverbrauchs können wir nicht nur Kosten senken, sondern schonen damit auch unsere Ressourcen und unsere Umwelt.“ Die Geschäftsführerin von Unternehmen Chance Claudia Mayer sieht darüber hinaus auch den arbeitsmarktpolitischen Nutzen des Stromsparchecks. Für die beiden Mitarbeiter Doris Zeh und Wilhelm Kofler ergibt sich aus dem Projekt eine neue berufliche Perspektive. „Wir können uns in dem Bereich sogar noch weiterbilden und einen IHK-Abschluss erlangen,“ so Zeh.

Bereits in 193 Gemeinden. Städten und Landkreisen wird der Stromsparcheck umgesetzt. Das Projekt läuft noch bis Ende des Jahres, wobei eine Verlängerung durch den Bund nicht ausgeschlossen ist. Martin Sambale von eza!, das alle 16 Projekte in Bayern fachlich betreut, ist zuversichtlich, dass es auch nach 2015 den Stromsparcheck geben wird.

Ser Stromsparcheck für Haushalte mit niedrigem Einkommen.










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