Neue Corona-Verordnung bringt auch in Wangen Veränderungen

20.10.2020 Wangen im Allgäu. Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter an. Seit Montag, 19. Oktober 2020, gilt deshalb landesweit eine neue Corona-Verordnung. Sie verschärft unter anderem die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Konkret heißt das: Prinzipiell sind die Bürgerinnen und Bürger verpflichtet, überall dort in Fußgängerbereichen eine Maske zu tragen, wo sie den Abstand von 1,5 Metern nicht wahren können. Fußgängerbereiche können Fußgängerzonen, verkehrsberuhigte Bereiche wie die Schmiedstraße, Bindstraße, Spitalstraße, Karlstraße, etc. oder Gehwege sein.

Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger sich und andere zu schützen und sich solidarisch zu verhalten, das heißt auch überall dort, wo es kritisch sein könnte, die Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Stadt wird in der Fußgängerzone entsprechende Hinweise anbringen.

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Auch im Zusammenhang mit privaten Treffen gelten neue Regelungen: Tatsächlich dürfen zehn Personen aus verschiedenen Haushalten zusammenkommen. Wenn es mehr sind, dürfen sie nur aus einer Familie in geradliniger Verwandtschaft sein, also beispielsweise Großeltern, Eltern und Kinder (sowie die jeweiligen Partner) oder aus maximal zwei Haushalten kommen.

Das Land weist aber ausdrücklich daraufhin, dass bei privaten Feiern nicht alles ausgenutzt werden sollte, was nach der Verordnung möglich wäre. Denn es waren in den vergangenen Wochen vor allem private Feiern, die sich als Hotspot erwiesen haben.

Bei bestimmten Veranstaltungen im Sinne der CoronaVO sind bis zu 100 Personen erlaubt. Das sind unter anderem Sitzungen von Gremien, wie beispielsweise Parlamente oder Gemeinderat oder der sogenannten Daseinsvorsorge. Die Vorgaben zu Abstandsregeln und Hygienekonzepten, den Hygieneanforderungen, sowie auch der Kontaktdatenerhebung haben sich nicht geändert.

Grundsätzlich empfiehlt es sich analog zu den Kontaktbeschränkungen, dass weniger Veranstaltungen auch weniger potenzielle Hotspots bedeuten. Wann immer möglich sollten größere Veranstaltungen derzeit daher nicht stattfinden. Für den Sportbetrieb gilt die bisherige Coronaverordnung.

Keine Änderungen gibt es, was die Quarantäneregeln angeht. So soll in den kommenden Tagen zum Beispiel landesweit überprüft werden, ob die Quarantäneregeln eingehalten werden. Entsprechend wird sich die Stadt nach dem Befinden dieses Personenkreises erkundigen.










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