Landkreis Lindau: In 2014 eine sichere Region

15.5.2015 Lindau (Bodensee). Wie sieht die aktuelle Sicherheitslage im Landkreis Lindau aus und wie kann die Sicherheit für die Bürger noch weiter erhöht werden?

Das war Inhalt des jährlichen Sicherheitsgesprächs zwischen Polizeipräsident Werner Strößner, der in Begleitung der Leiter der örtlichen Polizeidienststellen in Landratsamt kam und Landrat Elmar Stegmann mit Vertretern der Abteilungen des Landratsamtes.

Strößner betonte im Gespräch, dass der Landkreis Lindau – trotz eines Anstiegs von Diebstählen während der Sommermonate vor allem am Bodenseeufer – eine sichere Region sei. „Dies ist für die Sicherheitsbehörden aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen“, so Strößner, der sich vor allem zum Ziel gesetzt hat, intensiver über Wohnungseinbrüche aufzuklären, um diese Taten zu verhindern.

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Im Jahr 2014 lag die Kriminalitätshäufigkeitszahl – das ist die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten pro 100.000 Einwohner – im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Lindau bei 6.638. Im gesamten Landkreis Lindau betrug diese 4.572 (Bayern: 5.164 / Bund: 7.530); in der Gemeinde Oberreute sogar lediglich 758. Insgesamt ist damit im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Straftaten leicht angestiegen.

2013 betrug die Kriminalitätshäufigkeitszahl im gesamten Landkreis 4.384. „Über zwei Drittel der begangenen Straftaten werden durch die polizeilichen Ermittlungen aufgeklärt“, erklärt Polizeipräsident Werner Strößner, der auf die überdurchschnittlich hohe Aufklärungsrate von 70 % im Landkreis hinweist.

Deutlich zugenommen hat im vergangenen Jahr die Zahl der durch Schleierfahnder aufgegriffenen Flüchtlinge und illegalen Einwanderer nach Westeuropa. „Das Augenmerk der Fahnder liegt dabei insbesondere auf den Schleusern, die das Leid dieser Menschen ausnutzen. Dabei beuten sie diese nicht nur finanziell aus, sondern bringen sie oftmals auch in Lebensgefahr“, sagte Präsident Strößner.

Die Versorgung der Flüchtlinge ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung – vor allem wenn es sich um unbegleitete Minderjährige handelt“, so Landrat Elmar Stegmann. Er lobte dabei die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Beamten der Polizei und den Mitarbeitern des Landratsamts: „Auch in diesem Bereich funktioniert das Zusammenspiel zwischen der Polizei und beispielsweise unserem Fachbereich Jugend hervorragend.“










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