Gumpiger Donnerstag 2021 in Wangen – ein paar Hästräger in der Stadt

12.2.2021 Wangen im Allgäu. Unter dem Motto „Die Fasnet ist nicht verboten oder abgeschafft“ haben sich gestern ein paar Hästräger der Wangener Narrenzunft Kuhschelle weiß-rot in der Stadt eingefunden.

Sie waren allesamt coronagerecht auf Abstand – oft unter der Holzmaske auch noch mit medizinischem Mundschutz – unterwegs.

Traditionell sind am Gumpigen Donnerstag auch im Rathaus eine ganze Reihe von Mitarbeiterinnen im Kostüm und schneiden flink jeden Schlipps ab, der am Hals eines Mannes baumelnd vorbeikommt. Auch 2021 war das so – wenn auch anders als sonst.

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Mit einem Greifer wurde die Kravatte angehoben und mit einer langen Schere abgeschnitten. Sämtliche Beteiligten trugen Masken, so dass auch im närrischen Tun die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden konnten.

Erstes „Opfer“ war am Vormittag Wirtschaftsförderer Holger Sonntag, der Jessica Dorn (im Bild links) und Stefanie Küfer (rechts) vor Greifer und Schere lief.

Wer morgens in die Stadt kam, stellte fest, dass viele Brunnenfiguren über Nacht einen Mundschutz bekommen hatten.

Wer da gehäkelt hat, ist unklar. Tatsache ist aber, dass sich entweder jemand viel Arbeit gemacht hat oder eine größere Gruppe am Werk gewesen sein muss.

An jedem Brunnen hing ein Schild mit der Aufschrift „Bleiben Sie gesund! Schelle, schelle, Schellau!“ Nicht nur Menschen erhielten Masken, auch Spatzen, Schweine und beispielweise der Engel am Brunnen in der Herrenstraße.

Gumpiger Donnerstag in Wangen (Bildautor: Stadt Wangen / Susanne Müller)










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