Gegrilltes kann die Gesundheit gefährden

25.6.2014 Landkreis Unterallgäu. Sie nennen sich „heterozyklische Amine“, sind krebserregend – und werden jeden Sommer von vielen Grillfreunden verzehrt.

Diese Stoffe entstehen zum Beispiel, wenn man Fleisch zu stark grillt. Dr. Wolfgang Glasmann, Leiter des Gesundheitsamts am Landratsamt Unterallgäu, gibt Tipps, wie man beim Grillen die Entstehung krebserregender Stoffe vermeidet.

„Schneiden Sie dunkel gebratene oder verkohlte Stellen ab, bevor Sie das gegrillte Fleisch oder Gemüse verzehren. Am besten erhitzen Sie die Lebensmittel schonend“, lautet sein erster Ratschlag. Krebserregende Stoffe können aber auch entstehen, wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropfen. Deshalb rät Glasmann, beim Grillen ein Gerät mit seitlicher Wärmequelle zu verwenden. Wer kein solches Gerät besitzt: „Alternativ eignen sich auch Alu-Grillschalen.“

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Zudem sollte man laut Glasmann nicht mit selbst gesammeltem Holz oder gar brennbaren Abfallstoffen grillen, sondern lieber mit Holzkohle oder Holzkohlebriketts. Das Grillgut sollte man erst auflegen, wenn die Holzkohle richtig glüht und nicht mehr brennt. Zudem rät Glasmann davon ab, gepökelte Fleisch- oder Wurstwaren zu grillen: „Dabei können krebserregende Nitrosamine entstehen.“

Besonders ausgewogen wird ein Grillabend laut Glasmann mit frischen Salaten, Gemüse und Obst. In der Schale gegrillte Bananen sind zum Beispiel ein leckerer Nachtisch.










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