EUmérite 2014 für Professor Dr. Werner Weidenfeld

9.5.2014 Memmingen. Der Politik-Wissenschaftler Prof. Dr. Werner Weidenfeld erhält den Europa-Preis EUmérite 2014. Die vom Memminger Unternehmen Magnet-Schultz ins Leben gerufene, mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt das Werk des renommierten Hochschullehrers und Politikberaters.

„Mit Professor Weidenfeld ehren wir einen Mann, der sich um Europa und um unser Land als Forscher und Berater verdient gemacht hat“, begründet Wolfgang E. Schultz, geschäftsführender Gesellschafter des in Memmingen beheimateten Unternehmens Magnet Schultz, die Entscheidung der Jury. „Im Mittelpunkt seines Wirkens steht Europa.“

Im Jahr 1971 promovierte Werner Weidenfeld (66) zum Dr. phil. mit einer Dissertation über die Englandpolitik Gustav Stresemanns. 1975 widmete er seine Habilitation der deutschen Europapolitik in der Ära Adenauer. Seit 1995 war er Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Europäische Einigung am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP).

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Werner Weidenfeld wurde zum Sommersemester 2013 emeritiert, die Leitung des CAP unterliegt ihm weiterhin. 2012 wurde er von der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste zum Rektor der Alma Mater Europaea – European University for Leadership ernannt. Dieses Amt trat er nach seiner Emeritierung an der LMU München im Jahr 2013 an. Seit 2012 lehrt er zudem an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Von 1987 bis 1999 war er auch als Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit tätig.

Bekenntnis zu Europa auf der Basis gelebter Ethik und Achtung der sozialen Marktwirtschaft seien die drei Säulen, auf denen der Preis beruht. Überreicht wird die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde am 10. Juni. Die Laudatio hält Abtprimas Professor Dr. Notker Wolf, der den Preis im Jahr 2010 erhalten hat. Der Preis besteht aus einem silbernen Ölzweig, den die Kemptener Goldschmiede Hanne und Joachim Rall nach einem Original des Olea europaea aus Kreta geschaffen haben. Der Name EUmérite bezieht sich insbesondere auf Europa und die Meriten, die jeder Preisträger auf diesem Gebiet erworben hat.

Das im Jahr 1912 in Memmingen von Adolf-Wilhelm Schultz gegründete Familienunternehmen gehört zu den weltweit führenden Herstellern von elektromagnetischen Aktoren und Sensoren. Aktuell werden 2.400 Beschäftigte gezählt bei einem Umsatz von 345 Mio. Euro.

www.magnet-schultz.com










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