Dringend Schulweghelfer gesucht!

15.9.2021 Kempten (Allgäu). Einen wichtigen Beitrag zur präventiven Verkehrssicherheitsarbeit leisten die Polizeibeamtinnen und -beamten der Jugendverkehrsschule.

Die speziell geschulten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und die Verkehrssachbearbeiter der örtlichen Dienststellen trainieren jedes Jahr zu Schulbeginn mit den Schulanfängern, wie sie sich auf Ihrem Schulweg verhalten sollen. Hierbei werden den Kindern anschaulich die Gefahren des Straßenverkehrs nahegebracht.

Trotz langer Home-Schooling-Phasen Spitzenergebnis erzielt

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Die pandemiebedingten Auswirkungen machten auch vor der Jugendverkehrsschule nicht halt. So konnten im Schuljahr 2019/2020 nur 52,48 Prozent aller in Frage kommenden Schüler vollständig unterrichtet werden.

Ein Großteil der Kinder (2.378) hatte aber zumindest eine Teilbeschulung mit den wichtigsten Verkehrsregeln erhalten, um sie nicht gänzlich unvorbereitet in den Straßenverkehr zu entlassen. Dennoch konnten im bayernweiten Vergleich in Schwaben Süd/West überdurchschnittlich viele Kinder trainiert werden.

Außerdem boten die Jugendverkehrserzieher vielerorts während der Sommerferien „Ferienjugendverkehrschulen“ an, um die Defizite weitergehend zu minimieren.

Die Einsatztage der Beamtinnen und Beamten konnten im Schuljahr 2020/2021 wieder nahezu verdoppelt werden. So wurden trotz andauernder Pandemiebeschränkungen mit langen „Home-Schooling-Phasen“ von 8.386 Viertklässlern insgesamt 7.996 Kinder trainiert, was einer Quote von fast 96 % und damit nahezu wieder dem „Vor-Corona-Niveau“ entspricht.

Schulweghelfer | Verstärkung gesucht!

Auch die Anleitung von Schülerlotsen, Schulbuslotsen und Schulweghelfern ist Aufgabe der örtlichen Jugendverkehrserzieher der Polizei.

Die Jugendverkehrserzieher im Bereich des PP Schwaben Süd/West konnten im Jahr 2020 insgesamt 623 neue ehrenamtliche Helfer für die Schulwegdienste gewinnen und bildeten diese aus. Während die Anzahl der eingesetzten Schülerlotsen, Schulbusbegleiter und Schulbuslotsen leicht rückläufig waren, konnte die Anzahl der eingesetzten Schulweghelfer um insgesamt 380 Ehrenamtliche gesteigert werden.

Schulweghelfer und Schulbusbegleiter sind Personen, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz helfen, die Sicherheit auf dem Schulweg zu stärken. Sie helfen den ABC-Schützen auf dem Weg zur Schule oder wieder nach Hause, beispielsweise beim Überqueren vielbefahrener Straßen. Sie sind damit ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Verkehrssicherheitsarbeit auf dem Weg von und zur Schule.

Mit überschaubarem Zeitansatz können sowohl Eltern und Großeltern, aber auch andere interessierte Menschen maßgeblich zur Sicherheit der Kinder beitragen und helfen, Schulwegunfälle zu vermeiden.

Interessierte können sich jederzeit, auch während des laufenden Schuljahrs, bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle hierfür melden.

Gefahren beseitigen | Verkehrsrechtliche Anordnungen

Die örtlichen Verkehrssicherheitsbeauftragten der Polizeidienststellen prüfen regelmäßig in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbehörden, durch welche Maßnahmen das Schulumfeld im jeweiligen Einzelfall sicherer gestaltet werden kann.

Im Fokus stehen hierbei unter anderem die Vermeidung von Sichtbehinderungen durch Bepflanzung, Sichtbarkeit von Zebrastreifen, Schaffung ausreichender Sichtdreiecke an Querungen durch Halteverbote und die Ausarbeitung von Schulwegplänen.










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