Bürgerbeteiligung zum Karl-Bever-Platz in Lindau beginnt

3.5.2021 Lindau (Bodensee). Die Bürgerbeteiligung zum Karl-Bever-Platz hat begonnen: Mit einem Treffen der Beteiligungsgruppe in der Inselhalle und im Internet unter beteiligung.stadtlindau.de.

Das erste Fazit? Das Treffen wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als konstruktiv und sehr interaktiv wahrgenommen. Auch die erste Runde der Online-Beteiligung findet reges Interesse.

Das erste reale Treffen der Beteiligungsgruppe musste mehrmals wegen der Pandemieauflagen verschoben werden. Auch jetzt waren ein negativer Schnelltest und das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

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Doch das Warten und die Vorkehrungen scheinen sich gelohnt zu haben. Denn nun gingen die 21 Bürgerinnen und Bürger, die durch ein Bewerbungs- und Losverfahren ausgewählt worden waren, sowie sechs Mitglieder des Stadtrates und sechs Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessensgruppen in den inhaltlichen Dialog.

Doch vor dem Dialog stand die Information. Hauptamtsleiter Thomas Nuber gab einen Abriss über die bisherigen Lösungsansätze bis hin zum erfolgreichen Bürgerentscheid. Stadtbaumeister Kay Koschka rückte den baurechtlichen Rahmen zurecht. Eine wichtige Information: Ein Bebauungsplan setzt nur Obergrenzen fest. Diese müssen aber nicht ausgeschöpft werden. Heißt vereinfacht: Kleiner bauen geht immer.

In welche Verkehrskonzepte der Karl-Bever-Platz eingebunden werden muss, erklärte Jaime Valdes, Mobilitätsverantwortlicher der Stadtverwaltung. Denn eine isolierte Lösung ist nicht sinnvoll.

Robert Pakleppa und Karten Grimberg, beide externe Berater für den Beteiligungsprozess, wiesen noch einmal darauf hin, dass es in diesem Fall nicht darum gehe, Recht zu haben. Vielmehr gehe es um eine Lösung, die am Ende der drei Veranstaltungen und zwei Onlinebeteiligungen stehen soll.

Diese Lösung soll im Konsens gefasst werden. Das heißt: „Es soll eine Lösung sein, bei der alle sagen können, dass sie nichts Grundsätzliches dagegen einzuwenden haben“, erklärte Pakleppa. Ein Anliegen, das auch Oberbürgermeisterin Claudia Alfons teilt. Sie war zur Begrüßung gekommen und hob noch einmal hervor, wie wichtig der Prozess für das gesamte Debattenklima in der Stadt ist.

Dazu gehört auch die Onlinebeteiligung. Wer allerdings lieber per Fragebogen teilnehmen will, bekommt diesen bei der Projektstelle Bürgerbeteiligung, Alexandra Abbrederis-Simpson, unter der Mailadresse buergerbeteiligung@lindau.de.

Dies gilt auch für die zweite Runde der Onlinebeteiligung, die am 5. Mai startet, und die inhaltlichen Fragen deutlich tiefergehend stellen wird. Hier geht es vor allem darum, Ideen für eine Gestaltung und Nutzung des Platzes zu finden.










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