9.6.2014 – Höhlenrettungseinsatz am Untersberg

9.6.2014. Am Sonntag, 8. Juni 2014, um 14:40 Uhr, wurde die ILS Traunstein über einen Verletzten in der „Riesending-Schachthöhle“ im Untersberg verständigt.

Die Höhle reicht bis in eine Tiefe von ca. –1100 Höhenmetern. Wie berichtet läuft seitdem der Rettungseinsatz.

Das vierköpfige Rettungsteam ist heute morgen um 05:45 Uhr zu dem Lagerort des Verletzten und seiner beiden Betreuer vorgestoßen. Der zweite Betreuer gehörte zu einem zweiten Team, das ebenfalls gestern in der Höhle unterwegs war.

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Mittlerweile ist bis in eine Tiefe von 400 Metern auch eine Kommunikation über Telefonleitung möglich. Der 52jährige Höhlenforscher aus dem Raum Stuttgart hat laut Meldung eines Retters Verletzungen an Kopf und Oberkörper erlitten, die es ihm unmöglich machen, selbständig aus eigenen Kräften den Ausstieg zu bewältigen.

Seit gestern wurden am Einstieg alle technischen Vorbereitungen getroffen um den Aufbau zur Bergung des Verletzten abschließen zu können. Mittlerweile sind 12 Retter in die Höhle eingestiegen, die auf verschiedenen Ebenen Lager- und Biwakstationen einrichten.

Für den Rettungseinsatz selbst wurden Spezialisten für Höhlenrettung angefordert, die nach und nach zum Einsatzort gebracht werden. Insgesamt ist von einem mehrtägigen Einsatz auszugehen.










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