29.5.2020 – Seenot auf dem Bodensee vor Zech

30.5.2020 Lindau. Am gestrigen Freitagabend, gegen 21:15 Uhr, bekam die Polizei Lindau Mitteilung über einen in Seenot geratenen Surfer.

Eine aufmerksame Spaziergängerin hatte einen 56-jährigen Wassersportler auf Höhe des Zecher Hafens, geschätzt mehrere hundert Meter vom Ufer entfernt, gesichtet und seine hilflose Lage richtig eingeschätzt. Der Mann versuchte augenscheinlich, gegen den ihn abtreibenden Wind anzukämpfen und das sichere Ufer zu erreichen.

Da der Mann durch die Strömung außer Sichtweite der Mitteilerin geriet, begannen die alarmierten Rettungskräfte, insbesondere die Wasserwacht, das BRK, die Feuerwehr und das THW, in enger Zusammenarbeit mit den österreichischen Rettungskräften, sowie der Polizei Lindau und der Seepolizei Hard mit der Suche des Vermissten.

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Da die Wassertemperatur zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade einmal 9 Grad betrug, musste hier von einer lebensgefährlichen Situation des Havarierten ausgegangen werden.

Ein Polizeihubschrauber war an dem Rettungseinsatz beteiligt, konnte den Mann aber zunächst nicht ausfindig machen.

Gegen 01:30 Uhr konnte der völlig erschöpfte und unterkühlte Deutsche im Bereich des Strandbades Hard durch österreichische Rettungskräfte aufgefunden und sicher geborgen werden. Der Mann musste anschließend mit dem RTW ins Krankenhaus Bregenz verbracht werden.

(PI Lindau)

(Foto: Allgäu-Tipp)


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